Zum Safer Internet Day 2017: Infostände des AK Medien – für mehr Medienkompetenz im Landkreis Miltenberg

Unser Engagement  zum Safer Internet Day:

Zum Safer Internet Day am 07.02.2017 sind wir mit folgenden Infoständen zum Thema „Wie erkenne ich Fake-Meldungen im Internet?“ unterwegs:

  • 10:30 – 12:00 Uhr: Eingangsbereich des Bauer-Markts in Elsenfeld (Im Höning 2).
  • 12:30 – 14:00 Uhr: Eingangsbereich des Möbelhauses Spilger in Obernburg (Römerstr. 115).

Ankündigung im Main-Echo:

Zum Safer Internet Day 2017: Wie man Fake-Meldungen erkennen kann

Unser Engagement zum Safer Internet Day 2017:

Da heutzutage jeder Informationen im Internet veröffentlichen kann und es auch kein großes Problem darstellt, Meldungen traditioneller oder alternativer Medienunternehmen vorzutäuschen, hier eine Auswahl von Tipps des Vereins Mimikama aus Österreich, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Falschmeldungen zu entlarven.

Der komplette Artikel ist im Original zu finden bei mimikama.at unter www.mimikama.at/allgemein/fake-news-erkennen

Zitiert von mimikama.at:

Was man machen kann

Falschmeldungen, die sich als News ausgeben, kann man grundsätzlich mit ein paar Handgriffen schon selbst enttarnen. Man muss zunächst zumindest nach erweckter Skepsis sich die richtigen Fragen stellen und ein paar Griffe anwenden. […]

1. Überspitzte Darstellung

Ein überspitzte Darstellung eines Inhaltes unter Auslassung von umsichtigen Erklärungen sollte ein erstes Alarmsignal sein. Viel Meinung, wenig Inhalt, eine kaum belastbare Quelle, wenn überhaupt vorhanden, sowie stark verkürzte und nahezu auf Schlagzeilen komprimierte Darstellungen sollten mit Vorsicht genossen werden.

2. Wer schreibt hier überhaupt?

Schaue in das Impressum einer Webseite oder eines Blogs. Hast Du es mit transparenten und seriösen Angaben zu tun oder eher einer wahllosen und nicht nachvollziehbaren Adressangabe eines Postfaches in Mittelamerika? Oder ist vielleicht sogar gar kein Impressum vorhanden? Nicht vorhandene Ansprechstellen sind eher kritisch einzuordnen.

Ebenso gilt es zu differenzieren: handelt es sich um einen Meinungsblog oder eine seriöse Presseseite?

3. Inhaltlicher Gegencheck

Finden sich diese Inhalte auf anderen Medienportalen ebenso? Hier hilft eine Googlesuche unter dem News-Reiter. Wurde dieses Thema von verschiedenen Journalisten jeweils aufbearbeitet oder findet sich lediglich ein reines Copy&Paste durch anonym betriebene Blogs wieder? Trage Teile der Schlagzeile in die Google Suchzeile ein, ein oftmals gleicher Wortlaut der Meldungen weist auf unreflektierte Kopien hin.

4. Bildercheck

Verrückte Situationen mit harten Bildern: gehört das Bild zu einer Geschichte oder gar die Geschichte zu einem Bild? Sehr verbreitet ist der “Hybrid-Fake”, bei dem entweder das Bild eine reale Situation zeigt, der dazu gehörige Text  jedoch falsch ist, oder aber ein Textinhalt korrekt ist, jedoch bildlich falsch in Szene gesetzt wird. Hier hilft eine Rückwärtssuche für Bilder:

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Tipp für Fortgeschrittene: Rückwärtssuchen über Google oder TinEye Reverse Image Search werfen zuweilen kein Ergebnis aus, weil sie ein Bild nicht kennen oder gar nicht im Index aufgenommen haben. Hier kann die Bildersuche über Yandex erstaunliche Ergebnisse zuweilen liefern.

5. Filter in Suchmaschinen nutzen

Grenze die Suche ein! Wenn Du bemerkst dass ein Ergebnis offensichtlich doch nicht so  brandneu ist, wie es Dir eine Webseite verkaufen möchte, dann wende im Schachtelprinzip beispielsweise den Zeitfilter an. Filtere Suchergebnisse nach ihrem Erscheinungszeitraum und finde dadurch heraus, wann eine Meldung beispielsweise das erste Mal veröffentlicht wurde.

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6. Ja, wir haben eine Suchmaschine!

Ein bequemer Weg unter der Voraussetzung, dass ein bestimmtes Thema bereits bei uns behandelt wurde, ist unsere Suchmaschine! Unter http://hoaxsearch.com/ kannst Du mit Suchbegriffen auf klassische Weise nach Falschmeldungen suchen. Sollte hier unter Anwendung verschiedener Suchbegriffe kein Ergebnis zeigen, dann ist eine direkte Anfrage über unser Kontaktformular möglich.

[…]

Die 10 Goldenen Regeln in der Medienerziehung

Bei zahlreichen Elterabenden haben sich – auch in der Diskussion mit den beteiligten Eltern – folgende 10 goldene Regen der Medienerziehung herauskristallisiert:

  1. Informieren Sie sich selbst bei Klicksafe & Co. (www.klicksafe.dewww.handysektor.de www.internet-abc.de)
  2. Lassen Sie Ihre Kinder nicht alleine und folgen Sie ihnen auch in die Lebensräume im Netz.
  3. Mediengeräte gehören in Familienräume, starten Sie mit Familiengeräten. Handys sind bessere Einstiegsgeräte als Smartphones und Tablets.
  4. Zeigen Sie Interesse, versuchen Sie die Faszination zu verstehen und halten Sie Kontakt.
  5. Stellen Sie in Absprache (miteinander) Regeln auf und setzen Sie Grenzen. Beim Aushandeln von sinnvollen Regeln hilft beispielsweise der mediennutzungsvertrag.de.
  6. Durchbrechen Sie 24/7-Verfügbarkeit durch medienfreie Zeiten, insbesondere nachts.
  7. Überdenken Sie ihr eigenes Medien-Verhalten, Sie sind das größte Vorbild Ihres Kindes.
  8. Bieten Sie Alternativen außerhalb des Medienkonsums.
  9. Medienerziehung ist zuallererst Familiensache, Sie sind die Experten für Ihr Kind.
  10. Tauschen Sie sich mit anderen Eltern über deren (Medien-)Erziehungskonzepte aus.

Was tun bei (Cyber)Mobbing?

Hier gibt es auf klicksafe.de Tipps und Hilfe bei (Cyber)mobbing…

Zum Safer Internet Day 2017 rückt klicksafe das Thema (Cyber)Mobbing in den Fokus. Pünktlich zum SID wird das neue Handbuch „Was tun bei (Cyber)Mobbing?“ erscheinen, vorab sind bereits Auszüge und Arbeitsmaterialien für den direkten Einsatz im Unterricht verfügbar: das Unterrichtspaket SID spezial umfasst eine kurze thematische Einführung des Handbuchs sowie drei Praxisprojekte.

ZUM SID SPEZIAL UND WEITEREN INFORMATIONEN bei klicksafe

Heute ist „Ändere-Dein-Passwort“-Tag!

Aus klicksafe.de:

 

Der heutige „Ändere-Dein-Passwort“-Tag will Nutzer daran erinnern, sichere Passwörter zu verwenden und Passwörter regelmäßig zu wechseln.

Wer seinen Rechner, einzelne Daten oder persönliche Anmeldungen im Internet mit einem Passwort schützt, sollte auf einfache Begriffe oder Namen verzichten. Sicherer sind so genannte Passphrasen. Das heißt, man denkt sich einen Satz, ein Sprichwort oder ein Zitat aus und nutzt die ersten Buchstaben als Passwort. Zum Beispiel: „Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann“. Aus den ersten Buchstaben ergibt sich das Passwort DAiHedZ (Groß- und Kleinschreibung beachten!).

Alle Tipps unter: www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/aendere-dein-passwort

Mediennutzungsvertrag in der Familie

Kennen Sie das? Es gibt Ärger, weil Ihr Sohn zu lange vor dem Bildschirm sitzt oder weil Ihre Tochter beim Essen auf ihr Handyschaut. Aber auch Sie als Eltern haben eine wichtige Vorbildfunktion und Verantwortung, wenn es um die Mediennutzung in IhrerFamilie geht.
Um Streit oder Diskussionen über die Handy-, Computer-, Fernseh- oder Internetnutzung zu vermeiden, kann ein gemeinsam und frühzeitig erstellter
Mediennutzungsvertraghelfen. Denn dann ist klar, was erlaubt
ist und was nicht.
Quelle: www.mediennutzungsvertrag.de
Direkt zum Erstellen des Mediennutzungsvertrags und Anleitung unter www.mediennutzungsvertrag.de.

Smartphoneausstattung von Schülern

Smartphoneausstattung von Schülern im Landkreis Miltenberg

Von Juni 2014 bis März 2015 besuchten der Arbeitskreis Medien 45 Schulklassen im Landkreis Miltenberg, vorwiegend an Mittelschulen, mit dem Projekt „Check dein Profil mobil“. Bei jedem Besuch wurde neben der Durchführung des Projektes auch immer abgefragt, wer ein Smartphone besitzt und in manchen Fällen auch, welche sozialen Netzwerke oder Funktionen genutzt werden. Inzwischen liegt die erste statistische Auswertung zur Ausstattung der Schüler mit Smartphones vor. Befragt wurden 828 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9. Davon besitzen 768 Schüler zum Zeitpunkt der Befragung ein Smartphone. Das entspricht 92,75% der Befragten.

CDPM_Statistik2015(Zum Vergrößern Grafik anklicken)

Während in der 5. Klasse nur 61,22 % der Schüler ein Smartphone besitzen, sind es in der 6. Klasse bereits 83,44%, in der 7. Klasse 95,93 %, in der 8. Klasse 98,03% und in der 9. Klasse 98,87%.

Gut 2/3 der Smartphone- Besitzer gaben an, auch mobil das Internet nutzen zu können. Alle anderen nutzen das heimische WLAN- Netzwerk oder gingen über Freunde per „Hotspot“ ins Internet.