Die 15 goldenen Regeln in der Medienerziehung

Bei zahlreichen Elterabenden haben sich – auch in der Diskussion mit den beteiligten Eltern – folgende 15 goldene Regen der Medienerziehung herauskristallisiert:

1. Informieren Sie sich selbst bei Klicksafe & Co.

Eltern von Kindern: www.internet-abc.de
Eltern von Jugendlichen: www.klicksafe.de
Tipps zum Smartphone: www.handysektor.de

2. Mediengeräte gehören in Familienräume, starten Sie mit Familiengeräten, die Sie auch nutzen.

3. Eigenverantwortlich mit dem Smartphone können frühestens (!) Jugendliche umgehen.

4. Zeigen Sie Interesse, versuchen Sie die Faszination zu verstehen und halten Sie Kontakt. Besuchen Sie die Lebensräume im Netz.

5. Sprechen Sie mit ihrem Kind über die Schattenseiten der Mediennutzung wie gezielte Falschmeldungen, angstmachende Inhalte oder Pornographie, ohne Smartphone und Co grundsätzlich zu verteufeln.

6. Klären Sie Ihr Kind über die Problematiken von Urheberrechtsverstößen und Abmahnungen auf.

7. Medien sollten weder zur Belohnung noch zur Strafe oder als „Babysitter“ eingesetzt werden.

8. Bieten Sie Alternativen außerhalb des Medienkonsums.

9. Tauschen Sie sich mit anderen Eltern über Ihr  (Medien-)Erziehungskonzepte aus.

10. Stellen Sie in Absprache miteinander Regeln auf und setzen Sie entsprechende Grenzen.

Empfehenswert ist hierfür:
www.mediennutzungsvertrag.de
www.surfen-ohne-risiko.net/netzregeln

11. Problematisch ist nicht alleine die Dauer der Mediennutzung. Machen Sie sich klar, was dadurch wegfällt.

12. Überdenken Sie ihr eigenes Medien-Verhalten, Sie sind das größte Vorbild Ihres Kindes.

13. Durchbrechen Sie 24/7-Verfügbarkeit durch medienfreie Anlässe und Zeiten (z.B. medien- freie Hausaufgabenzeit oder in der Nacht).

14. Kaufen Sie Ihrem Kind einen Wecker, eine (normale) Armbanduhr und eine Taschenlampe.

15. Medienerziehung ist zuallererst Familiensache, Sie sind die Experten für Ihr Kind.